Das  Jahr 2017 ....

...war aus privaten Gründen ein eher ruhiges Jahr. Ich hatte Zeit zum Lesen, Recherchieren und Nachdenken, aber auch zum Reisen u. a. in den Oman. Zum Jahresende sitze ich nun weiter an der Planung für ein neues Buch, es soll  erneut ein SF-Roman werden.

Das Jahr 2016 ...

  • Im Sommer 2016 hieß es: auf nach Mallorca in Bild und Wort.  Anfang Juli erschien das Buch "Sehnsuchtsfels Mallorca" im Wasmuth-Verlag (Berlin-Tübingen). Seine 160 Seiten teilen sich hälftig zwischen Text und Bildern auf. Es begleitete  die gleichnamige Ausstellung in Lübeck - vom 19.6. bis zum 18.9. in der St.Annen Kunsthalle. Dort waren rund hundert Fotografien von Anja Doehring zu sehen. Lese-Inseln luden zum Verweilen ein, wo auch eine Textversion des Buches auslag. Lesend erschlossen sich den Besucher*innen die Geschichten hinter oder zu den Bildern, genau wie in dem gedruckten Werk. Mehr zum Buch und zwei Artikel dazu aus der Mallorca-Zeitung findet man hier (Artikel 1. Artikel 2).

  • Am 5. Juli feierten wir die Buchpremiere mit Pimientos und Pep(p), Infos dazu auf dem Flyer nachzulesen.  

 Was noch war:

  • Januar: Den von mir verehrten SF-Autor, Philip K. Dick (1928 - 1982), habe ich in dem von mir herausgegebenen Buch Die Fantastischen 6 (Beltz&Gelberg, Weinheim 2010)  porträtiert. Plötzlich machte PKD wieder Schlagzeilen: Anlass war die amerikanische Kult-TV-Serie "The Man in the High Castle", die auf einem Andere-Welt-Roman von Dick gründet. Darin beschreibt er ein Amerika, in dem  Japaner und Nazis nach einem Sieg im 2. Weltkrieg das Sagen haben. Der deutsche Buchtitel lautet "Das Orakel vom Berge". Für den Spiegel (Nr. 4/23.1.2016, S. 108 - 110)  war der Erfolg der Fernsehverfilmung Anlass genug, das Lebensthema von PKD noch einmal vorzustellen: "Unser Universium ist nicht real". Das geschieht in einem Interview mit der fünften und letzten Ehefrau des Autors. Ausführlicher ist das nachzulesen in meinem fast 50-seitigen Porträt "Blade Runner - Philip K. Dick wurde zum Kafka Amerikas".
  • Februar: Am 14. Februar um 12 Uhr wurde in der Reithalle von Schloss Gottorf, einem Teil des Landesmuseums Schleswig-Holstein, die Ausstellung "Beste Freunde - Kunstwerke für Schloss Gottorf" eröffnet. Leider bin ich an diesem Termin nicht im Lande. Denn für den gleichnamigen Katalog, der an diesem Tag vorgestellt wird,  wurden Autor*innen - darunter auch ich - vom Freundeskreis Schloss Gottorf e.V. eingeladen, zu einem Bild ihrer Wahl einen Text zu verfassen. Was und wie jede schrieb, war frei gestellt, nur die Länge wurde vorgegeben! Ich habe mir das Stilleben Steingut und Emaille von Tim Warwas ausgesucht, einer der Ankäufe des Freundekreises, die in der Ausstellung präsentiert werden. Was mir beim längeren Betrachten des Motivs durch den Kopf ging, ist hier nachzulesen und natürlich auch anzuschauen.

  • März: Wie jedes Jahr war  ich am 8. März, dem Internationalen Frauentag, aktiv. Unsere Lübecker Frauentag-Initiative veranstaltete 2016 einen letzten gemeinsamen Abend bei dem sich ALLES um MODE drehte.  Das Plakat finden Sie hier und den Flyer hier.

  • November: Ich freute mich über die Einladungzu einer spannnenden Ringvorlesung der Universität Siegen mit dem Titel "Doppelinterpretationen". Das Thema war  „Religion in der Kinder- und Jugendliteratur“. Und tatsächlich bieten meine SF-Romane dazu einiges, der Roman "Blueprint Blaupause" hat sogar Eingang in den Religionsunterricht gefunden, siehe hier. Aus den Beiträgen aller Referent*innen soll eine Reader entstehen.Der  Erscheinungstermin ist für Ende 2017(Anfnag 2018  geplant.

     

    ... und  ältere Informationen, die bis heute nützlich sind: 

 

  •   In der Lübecker Zeitschrift DeLüx erschien 2011 ein Porträt über mich, Anlass war die Buchpremiere meines letzten Romans Jane reloaded.  Den Titel mag ich immer noch sehr : Die Vor(aus)denkerin. Die - wirklich nur sehr leicht retuschierten - Fotos mit dem Homo erectus-Schädel finden Sie inzwischen auch auf meiner Website, einfach hier anklicken.  Die Zeitschrift NAUTILUS hat mit mir das erste Interview zum Buch gemacht, das in der Oktober-Ausgabe (Nr. 91, 10/2011) erschienen war.

 

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